Tashique Kader

Bereits im Alter von fünf Jahren stand Tashique auf dem Tennisplatz und ist seitdem, bis auf einige Jahre bei anderen Vereinen wie Weiß Blau Aschaffenburg, TGS Bieber und FTC Palmengarten Frankfurt, auf dem Centercourt des TV Hausen zuhause, wo er früher für viele Kinder- und Jugendmannschaften am Start war. Und so ist es kein Wunder, dass er nun auch als Trainer sein Können dort weitergibt, wo er es selbst gelernt hat. Natürlich dürfen alle seine Trainingsgruppen – ob Kinder, Jugendliche oder Erwachsene – auch von seinem Erfahrungsschatz als Spieler der Herren I des TV profitieren, mit denen der Fitness-Fan aktuell in der Verbandsliga antritt.

Sein persönliches Highlight war es, vier Jahr lang College Tennis in den USA für das Tusculum College im Bundesstaat Tennessee (jetzt Tusculum University) zu spielen und sein Bachelor-Studium zu absolvieren. Mit College-Tennis haben übrigens schon viele aktuelle und frühere Tennis-Profis ihre Weltkarrieren gestartet, zum Beispiel John McEnroe, John Isner oder Kevin Anderson, aber auch die deutschen Davis-Cup-Spieler Dominik Köpfer, Andreas Mies und Tim Pütz.

An seinem Trainerjob, den er für den besten Nebenjob der Welt hält und zu dem er durch Kontakte zu seinen früheren Trainern gekommen ist, mag er vor allem, dass er dabei sein eigener Chef ist. Aber auch seine berufliche Karriere hat mit Sport zu tun, denn hier beschäftigt er sich für die Sportstiftung Hessen in Frankfurt mit der Förderung von Sportlerinnen und Sportlern.

Tennis hält der Novak Djokovic-Anhänger für den besten Einzelsport der Welt, denn er besteht oft mehr aus dem mentalen Aspekt als aus dem Körperlichen. Daher faszinieren ihn auch Menschen, die extreme Leistungen erbringen, zum Beispiel Ultramarathonläufer David Goggins oder „The Iceman“ Wim Hof, was ohne mentale Stärke oder spezielle mentale Techniken nicht möglich ist. Diese Leistungen entsprechen auch in gewisser Weise Tashiques eigenem, sportlichen Motto: Wer nicht wagt, der nicht gewinnt.